Warum SR werden?

Ihr fragt euch, warum ihr eigentlich Fußball-Schiedsrichter werden sollt? Mit dem folgenden Video versuchen wir euch die Antwort darauf zu geben. Sollte euch das immer noch nicht überzeugt haben, könnt ihr auf dieser Seite Berichte von Schiedsrichtern unserer Gruppen lesen, warum sie Schiedsrichter sind und warum ihnen das Hobby soviel Spaß macht.

Das sagen unsere Schiedsrichter

Johannes Gerner

Johannes Gerner

Ich heiße Johannes Gerner, bin 17 Jahre alt und seit Oktober 2013 Schiedsrichter.

Hauptsächlich wollte ich Schiedsrichter werden, damit ich den Fußball aus mehreren Perspektiven kennenlerne. Nachdem ich meine ersten Spiele, meistens in der C und D Jugend, erfolgreich absolviert hatte, machte es mir so viel Spaß, dass ich mich entschloss mit dem Fußball spielen vorübergehend aufzuhören und mich vollkommen auf die Schiedsrichterrei zu konzentrieren. In meiner ersten vollständigen Saison wurde ich von unserem Gruppenausschuss als U17 BOL-Förderer an den Bezirk gemeldet, woraufhin ich regelmäßige höherklassige Ansetzungen bekam. Zum Ende der Saison bekam ich meine ersten Kreisligaspiele, welche für mich das Highlight meiner Saison waren.

Ich bin gerne Schiedsrichter, weil ich über die sportliche Betätigung hinaus mit unglaublich vielen interessanten Menschen zusammen komme und die Aufgabe als Schiedsrichter ständig die eigene Persönlichkeitsentwicklung fördert. Als Schiedsrichter lernt man, Verantwortung zu übernehmen, sekundenschnell Entscheidungen zu treffen, und im Team zusammen zu arbeiten.

Julian Müller

Julian Müller

Ich heiße Julian Müller, bin 16 Jahre alt und seit November 2012 Schiedsrichter.

Schiedsrichter bin ich geworden, als mich ein Schiedsrichter gefragt hat, ob ich mich nicht zum Lehrgang anmelden möchte. Da ich den Fußball von einer anderen Seite erfahren wollte und Lust auf eine neue Erfahrung hatte, stimmte ich zu. Mein erstes Spiel war eine C – Jugend in Workerszell. Ich war sehr aufgeregt, doch mein Betreuer, welcher dabei war, gab mir Sicherheit. In diesem Spiel hatte ich es nicht sehr einfach, da es sehr neblig war. Dennoch muss man sagen, machte mir das „neue“ Hobby von der ersten Minute an sehr viel Spaß und ich habe es bisher auch nie bereut – auch nach einem Spiel, wenn es man nicht so lief, wie ich es mir vorgestellt habe – mich damals für den Lehrgang als Schiedsrichter angemeldet zu haben. In meiner ersten Saison habe ich Jugendmannschaften bis zu den B – Junioren gepfiffen – Einsätze bei den Herren in der Kreisliga waren auch Alltag, denn hierbei kann man als Neueinsteiger sehr viel von den Schiedsrichtern lernen. Zu Beginn der zweiten Saison war ich mir im Klaren, mein Augenmerk nur noch auf die Tätigkeit als Schiedsrichter zu legen. Und so stieg meine Motivation stetig. So bekam ich auch die ersten Einsätze im Herrenbereich. Nachdem ich ein paar Spiele in den untersten Klassen im Herrenbereich gemeistert habe, wurde ich in die Fördergruppe aufgenommen. Nach weiteren Spielen in der Kreisklasse wurde ich Mitte meiner zweiten Saison zur Aufgabe „Kreisliga – Schiedsrichter“ herangeführt. Hierbei wurde ich sehr viel von der Gruppenführung als auch von meinen erfahrenen Assistenten unterstützt. Nach einer gelungen zweiten Saison (2013 / 2014) nominierte mich die Gruppenführung für die Bezirksliga (Saison 2014 / 2015). Mein erstes Spiel in dieser Liga war dann auch mein persönliches Highlight: Vor dem Spiel war ich sehr nervös, doch meine mit angereiste Familie gab mir sehr viel Ruhe. So bin ich in die Bezirksliga sehr erfreulich gestartet. Insgesamt bin ich nach dem ersten Jahr in der Bezirksliga zufrieden.

Ich finde es sehr toll, jede Woche auf unterschiedliche Menschen und Charaktere zu treffen. So konnte ich ganz viele neue Erfahrungen – neben dem sportlichen Erfolg – mitnehmen. Ich habe sehr viel fürs Leben gelernt, menschlich (z.B. Zusammenhalt, Fairness und Ehrlichkeit) wie sportlich.

Sebastian Lang

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Ich heiße Sebastian Lang, bin 19 Jahre alt und seit Juli 2010 Schiedsrichter.

Mein erstes Spiel als Schiedsrichter war damals in Wolfstein ein D-Junioren Spiel. An mein erstes C-Junioren Spiel in Postbauer-Heng kann ich mich noch sehr gut erinnern, da ich in diesem Spiel innerhalb von fünf Minuten vier Elfmeter gab. Dies war schon etwas Besonderes für mich. Bei diesem Spiel wurde ich von unserem jetzigen GSO Oliver Johannes betreut. Oliver und andere Schiedsrichter betreuten mich in meinen ersten Spielen und gaben mir damals erste wichtige Ratschläge für meine weitere Schiedsrichterkarriere. Diese Betreuer waren es auch, die mich für anspruchsvollere Spiele empfahlen. So kam es, dass ich in die Fördergruppe unserer Schiedsrichtergruppe aufgenommen wurde, deren Ziel es ist junge talentierte Schiedsrichter gezielt zu fördern. Mit Hilfe der Fördergruppe wurde ich an weitere anspruchsvollere Aufgaben herangeführt. In Folge der Förderung bekam ich zum Ende der Saison 2011/2012 mein erstes Herrenspiel eingeteilt. Zur neuen Saison wurde ich an die Aufgabe „Kreisliga Herren“ herangeführt. Dort pfiff ich in meinem zweiten Jahr eine gelungene Saison und bin zur Saison 2014/2015 in die Bezirksliga aufgestiegen. Mein erstes Bezirksligaspiel war gleich eines meiner absoluten Highlights meiner bisherigen Schiedsrichterkarriere: Ich pfiff vor 500 Zuschauern das -während des Neumarkter Volksfestes stattfindende- Derby zwischen dem BSC Woffenbach und dem FC Holzheim.

Aber nicht nur meine sportlichen Erfolge, sondern auch ganz viele tolle menschliche Erfahrungen, die ich in meinen fast fünf Jahren als Schiedsrichter erlebt habe, haben meine anfänglichen Zweifel voll und ganz aufgelöst.

Oliver Jüllig

8630_JuelligIch heiße Oliver Jüllig. Ich bin 25 Jahre alt und bin seit 9 Jahren Schiedsrichter.

Den Lehrgang habe ich aus zwei Gründen gemacht. Zum einen brauchte mein Verein Schiedsrichter und zum anderen hat es mich einfach interessiert.

Erstmal ganz banale Gründe. Mit der Zeit hat mir die Tätigkeit als Schiedsrichter Spaß gemacht und als dann die Entscheidung kam ob ich selbst weiterspiele oder mich auf das Pfeifen konzentriere habe ich mich fürs Schiedsrichtern entschieden. Das lag auch daran, dass ich durch meinen Grundwehrdienst in Straubing und anschließend durch mein Studium in Ulm keine Zeit hatte ins Mannschaftstraining zu gehen und ich als Schiedsrichter eine größere Variabilität habe. Zu dem Zeitpunkt habe ich Kreisliga gepfiffen und bin in dem Jahr in die Bezirksliga aufgestiegen.

Mittlerweile pfeife ich Landesliga und bin in der A- und B-Junioren-Bundesliga als Assistent unterwegs. Dazu bin ich jedes Wochenende an einem anderen Spielort und oft mit einem anderen Gespann. Dabei gab es zwischenmenschlich noch nie Probleme und ich konnte nach den Spielen immer mit einen guten Gefühl nach Hause fahren.

 

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